Klimawandel und soziale Gerechtigkeit - Werde aktiv!

Dürre, Hunger, Trinkwassermangel auf der einen, Flutwellen, Überschwemmungen, Hurrikane auf der anderen Seite – die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits heute für Millionen von Menschen spürbar. Die Verursacher sind hauptsächlich in den reichen Industriestaaten zu finden, die Folgen lasten aber ungleich schwerer auf den Menschen im Trikont und auf armen Bevölkerungsschichten. Der Klimawandel wie andere Umweltprobleme haben eine unmittelbar sozialpolitische Dimension. Die bisher von der Staatenwelt diskutierten Lösungsansätze sind nicht nur völlig unzureichend. Sie sind zudem denselben gesellschaftlichen Strukturen verhaftet, die die Umweltprobleme hervorbringen. Sie spitzen die ungleiche Verteilung von gesellschaftlichem Reichtum und natürlichen Ressourcen nur weiter zu, ohne die Ausbeutung von Natur und Mensch grundlegend zu durchbrechen. Zusammen mit der Wirtschafts- und Finanzkrise droht angesichts des Klimawandel und anderer Umweltkatastrophen eine massive Verschlechterung der Lebensbedingungen breiter Bevölkerungsschichten.

Ökosozialismus

Gemeinsam mit anderen Interessierten möchten wir uns jenseits technokratischer Lösungen und der kapitalistischen Verwertungslogik mit ökologischen und sozialen Ansätzen zur Bewältigung des Klimawandels und anderer Umweltprobleme auseinandersetzen. Während des UNO-Klimagipfels von Dezember 2009 in Kopenhagen mobilisieren wir zusammen mit anderen Kräften des wachsenden ökosozialistischen Netzwerks für eine antikapitalistische Alternative zur Lösung der anstehenden Klima- und Umweltprobleme. Du bist herzlich dazu eingeladen. Kontakt: soal@soal.ch

10.05.2009 08:00 Alter: 9 Jahre