Veranstaltung: Alternativen zur Umweltmisere

Diskussion mit Klaus Engert

(Klimaaktivist und Mitglied des ökosozialistischen Netzwerks)

Freitag, 7. Mai 2010, Gewerkschaftshaus (1. Stock), 19.30 Uhr

Klimawandel, Ressourcenplünderung und Umweltzerstörung ziehen kaum abschätzbare Folgen nach sich. Die Ursachen sind vor allem in den Industriestaaten zu suchen, die negativen Auswirkungen aber lasten ungleich schwerer auf dem Süden und auf sozial und wirtschaftlich benachteiligten Bevölkerungsschichten. Bereits ist es zu verheerenden Katastrophen und grossen Flüchtlingsbewegungen gekommen. Die gescheiterte Klimakonferenz vom letzten Dezember in Kopenhagen hat einmal mehr gezeigt, dass von den Regierungen kein Ausweg aus der Krise zu erwarten ist. Die diskutierten Lösungsansätze sind nicht nur völlig unzureichend, sondern auch in den gleichen Strukturen verhaftet, die die Umweltprobleme hervorbringen. Statt untauglicher Massnahmen brauchen wir neue Lösungen, welche die Ausbeutung von Mensch und Natur grundlegend durchbrechen.

 

Rund um Kopenhagen gab es zum ersten Mal eine grosse internationale Mobilisierung gegen die SchönrednerInnen und die Politik der Umweltzerstörung. Ein ökosozialistisches Netzwerk ist entstanden, das für echte Alternativen zur Umweltmisere einsteht – jenseits von technokratischen Ansätzen und kapitalistischer Verwertungslogik.

Welche Ideen und Ziele verfolgt diese Bewegung von unten? Gibt es in der Region Basel Interesse, auf diesem Thema vermehrt zusammenzuarbeiten? Wir freuen uns, diese Fragen mit unserem Gast und möglichst vielen Interessierten zu diskutieren!

Organisiert von: Sozialistische Alternative (SoAL) , Bewegung für den Sozialismus (BFS) und Antikapitalistische Linke - für Sozialismus!

Texte zum Thema: www.soal.ch, www.debatte.ch, www.bresche-online.ch

22.04.2010 10:20 Alter: 7 Jahre