Vertreibung der palästinensischeb Bevölkerung aus Palästina

Die Vertreibung der arabischen BewohnerInnen aus Palästina war ein zentrales Ziel der zionistischen Bewegung und des Staates Israel. Die Errichtung eines jüdischen Staates bedeutete für die StaatsgründerInnen und alle israelischen Regierungen unabhängig von ihrem parteipolitischen Ausrichtung die Schaffung einer Mehrheit von jüdischen StaatsbürgerInnen. Das war nur möglich durch eine grossflächige Dezimierung der arabischen Einheimischen durch eine gewaltsame ethnische Säuberung 1947/48. Die Politik der Vertreibung und Zerstörung dauert an und bedroht nicht nur die palästinensische Bevölkerung in den besetzten Gebieten (Westbank, Gaza), sondern auch die heutigen palästinensischen StaatsbürgerInnen in Israel selbst.

Da die internationale Gemeinschaft seit mehr als 60 Jahren das internationale Recht auf Rückkehr von Vertriebenen nicht durchsetzt, bleibt die Lage der palästinensischen Flüchtlinge im Exil und internen Vertrieben prekär und unsicher. Und die schleichende Vertreibung dauert an.

Verschiedene Dokumente:
- Zusammenfassungen von der Palästina-Solidarität BS und Ingrid Rumpf, ein deutsches Factsheet
- Einleitung des neusten Buches von Ilan Pappe "ethnische Säuberung Palästinas"
- Andauernde Vertreibung durch den Bau der Apartheidsmauer (Displaced by the wall, Badil)